Ein umfassender Urlaubsbericht

Veröffentlicht am 7. August 2015 von Paule

Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen, einige aber auch nicht: vor zwei Wochen war ich für fast zwei Wochen im Urlaub. Natürlich im guten alten Thailand…

© Paul Dittmer

Ach stimmt, dazu gab es ja tatsächlich schon einen Beitrag. Na ja gut, ich bin auch mächtig spät.

Ankunft der Idioten

Anfangs war ich ja noch alleine – Urlaub, Erholung, Entspannung. Top. Doch all das änderte sich mit Ankunft von Marco, Marvin und Nora. Der Tatendrang war groß, Abenteuer wollten erlebt und, wie soll es anders sein, reichlich Quatsch gemacht werden. Gesagt, getan.

© Paul Dittmer © Paul Dittmer
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Die Ankunft in Hua Hin, das Weißen-Rentnerlager Thailands, war schon abtenteuerlich. Nach 4 1/2 Stunden Zugfahrt in der günstigsten Klasse (knappe 5 Euro für 250Km), waren die drei Rabauken erstmal fertig. Aber nicht genug, sodass Abends erstmal die Stadt erkundet werden musste und direkt Asian-Steamboat satt folgte. Beim Bild unten rechts sind nur die Überreste zu sehen, die noch nicht abgeräumt wurden. Der Tisch war zwischenzeitig sicherlich dreimal so voll…

 

Die Reise nach Koh Tao

Da unsere gemeinsame Zeit begrenzt war, sollte es wohin gehen, wo Paul sich schon auskannte. Also schwupps, wurde die Reise in den Süden nach Koh Tao gebucht. Selbst die lange Busreise ließ uns die Laune nicht verderben, sodass einige der Mitfahrer sichtlich genervt waren. Andere haben sich einfach eingeklingt und die Laune auf einem guten Level gehalten. Das konnten nichtmal die zwei Stunden Wartezeit auf die Fähre in Chumpon vermiesen.

© Paul Dittmer © Paul Dittmer

Ab diesem Zeitpunkt ist in der Retrospektive klar, dass gedanklich der Fokus nicht auf einzelnen Bildern lag… Die Kamera war schon voll mit Zeitraffern und Panoramas, die zu späterem Zeitpunkt noch veröffentlicht werden.

 

„Angekommen“

Der Plan war ganz simpel: „Wir kommen an und das erste was wir tun, ist Motorräder zu mieten!“. Eine Wohnung lässt sich immer finden, aber die Motorräder, ja die, die wollen gefahren werden. Also Sachen kurz im Bungalow abgelegt und non-stopp Insel erkundet. Der höchste Blick über die „Tanote Bay“, den Wasserspeicher und die Bar „Love Koh Tao“ sieht man unten.

© Paul Dittmer

Die Koh Tao ist mit guten 5Km Durchmessern nicht die größte Insel, aber es gibt unzählige Waldwege und Höhenmeter, die es zu erkunden gibt. Und ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir so ziemlich jeden einzelnen Weg zumindest ein Mal abgefahren sind. Und es waren einige dabei, die nicht zum Befahren gedacht waren. Und einige, die bestimmt noch nicht von sehr vielen weißen Männern besichtigt wurden. Hier sieht man den Westen der Insel.

© Paul Dittmer

 

Abgesehen von den widrigen „Straßen“bedingungen, haben grenzwertige Klettertouren zu einmaligen Ausblicken geführt. Die Panoramas geben es nicht wirklich wieder, aber bei jedem der Bilder, hatte ich absolute Todesangst. Und das hat nicht nur mit meiner Höhenangst zu tun. Es lässt sich objektiv sagen, dass ein falscher Schritt in den direkten Tod geführt hätte. Zur Verdeutlichung: Bei dem obigen Bild sieht man gute 30 Meter weiter unten noch die Baumkronen. Von Baumkrone bis Boden geht es aber ja noch weiter nach unten! Ganz sicherer Tod!

Die wirklich abgefuckteste Tour (entschuldigt, aber das trifft es am besten) ging den wahrscheinlich höchsten Felsen Koh Taos hoch. Nicht, dass spitze Felsen, leicht zu hohe Griffe, oder zweifelhaften Wurzeln zum Festhalten gereicht hätten… nein, der Weg musste natürlich in Flip Flops bestritten werden. Da ist es mir nichtmal peinlich, dass ich für den Rückweg bestimmt eine Stunde und zwei Liter Schweiß geopfert habe. Der Blick über Crystal Bay, Shark Bay und die Schildkröte, war dennoch ganz nett (Marcos Gesicht mal ausgenommen).

© Paul Dittmer

Unter die Einheimischen mischen

Unter die Leute zu kommen bleibt natürlich auch nicht aus. Und wo lässt sich das besser tun, als beim Essen oder Trinken?

Beim wohl besten besten Curry Koh Taos wurde uns unter anderem ein Flughörnchen gezeigt. Für das Tier sicher nicht die prickelnste Erfahrung (da nachtaktiv), aber für uns ein ziemliches Highlight. Wobei Marco am meisten von den gepflegten Fingernägeln des Hüttenbewohners beeindruckt war…

Bei einem nächtlichen Ausflug haben wir dann die nächste kennengelernt: Pen. Eine Thai, die schon auf dem Weg ins Bett war und von unseren Fernlichtern geweckt wurde. Ein paar Bier und einen Hammer Blick vom Mango Bay Resort über Sayree Beach später, war die Einladung zur Ladyboy Cabaret Show mit „Canon“ und „Bam Bam“ perfekt. Für den Blick nehme ich aber den Preis einer Carabet Show jederzeit in Kauf.

© Paul Dittmer © Paul Dittmer

 

Party auf der Insel

Koh Phanghan, Samui und Tao ist eigentlich eher für ihre „Full Moon Parties“ bekannt. Glücklicherweise war im Urlaubszeitraum kein Vollmond, denn Pens Einladung zur Party war mehr, als ich jemals erleben wollte.

Mit den Worten „Ein Bier, ein Tschüß und dann gehen wir nach Hause“ ging es über den Strand in Richtung Bar. Ein Bier später, kam der erste Eimer Whiskey. Daraufhin der zweite, der von der Cabaret Show gefolgt wurde (reservierte Plätze in der ersten Reihe inklusive). Ein paar Eimer und peinliche Momente später sollte es eigentlich nach Hause gehen… Aber da war der point of no return bereits überschritten. Wieso wir trotz Abkühlung im Meer dennoch mitsamt unserer Portemonnaies sicher im Bett angekommen sind ist mir immer noch ein Rätsel. Ein würdiges „Good Bye“! Fotos bleiben selbstverständlich privat!

 

Fotoshoot

Es wurde natürlich die fast komplette Fotoausrüstung mitgeschleppt. Und da Marvin das komplette letzte Jahr seinen Bart hat wachsen lassen, war das doch glatt ein Foto wert. Vielleicht sogar eins meiner neuen Lieblingsbilder…

© Paul Dittmer Thailand - Fotoshooting mit Marvin in Koh Tao.dng

 

Ein gelungener Urlaub

Mit effektiv nur acht Tagen war es wohl der kürzeste Urlaub, den ich bislang hatte. Es ging drunter und drüber und war definitiv nicht erholsam! Es waren aber alles Tage, die lange im Gedächtnis bleiben. Gerne wieder Jungs! Die Zeitraffer kommen dann irgendwann die Tage.

 

Fragen zur Insel und besten Anlaufstellen, Aussichtspunkten oder Buchten können jetzt natürlich mit Leichtigkeit beantwortet werden 😉

Kategorie: Paul, Tagebuch
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2 Kommentare zu “Ein umfassender Urlaubsbericht”

  1. LaMi sagt:

    Nette Geschichte! Die Panoramabilder sind natürlich allesamt traumhaft. Bekommt man gleich Lust auch mal dorthin zu reisen. Mir gefällt das Strandbild mit dem Balken auch ziemlich gut – die Fokussierung passt gut.

    Das erste Portrait von Marvin is der Hammer! Super Fokus, passender Ausschnitt. Die S/W-Umwandung ist auch sehr schön gemacht. Ist auf jeden Fall ein echtes Vorzeigebild.

  2. […] dem „längeren“ Urlaub in Thailand, gab es einige Kurzurlaube in Berlin. Futtern, shoppen, abhängen, schwimmen, und die Regeln […]

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