Zurück in Nottingham

Veröffentlicht am 20. Januar 2014 von Paule

Grötzi!

Nach nun mehr als einem Monat zu Hause, geht es in Nottingham und deshalb auf dem Blog jetzt weiter. Ich bin seit einer Woche wieder auf der Insel und habe seither zwei Klausuren hinter mich gebracht. Und das war es eigentlich auch schon. Bis zum nächsten Mal.

Okay, das stimmt natürlich nicht so ganz.

Nachdem ich mit Germanwings nach Birmingham, mit dem Zug nach Nottingham und dem Bus nach Hause gefahren bin, konnte ich erstmal entspannen. Hier war kaum was los, die Spanier sind auch kurz vorher nach Hause gekommen, der Brite war nie weg und die Brasilianer sind komplett wieder dort, wo sie herkamen. Entsprechend war, und ist, hier kaum noch Ramba Zamba. Sehr gut, um für die folgenden Tage zu Lernen.

Dienstag war erster Klausurtermin zum Thema ‚Employee Relations‘. Uns wurden sechs Fragen zu verschiedenen Themen gestellt, von denen wir uns zwei aussuchen und beantworten durften. Eine der von mir vorbereiteten Fragen bezog sich auf ‚Verschiedenheit in Unternehmen‘, oder ‚Multi-Kulti‘, oder wie auch immer man ‚Diversity‘ übersetzen soll. Ein, so finde ich, anstrengendes Thema, da viele der Dinge relativ offensichtlich sind und schlichtweg Toleranz voraussetzen. Wie so häufig, gibt es aber keine eindeutige Antwort, ob mehr Multi-Kulti besser ist, oder nicht.
Die zweite Aufgabe ging um Motivation: Wie kann ein Manager Motivationstheorien nutzen, um seine Mitarbeiter zu motivieren. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Antwort dort sehr getroffen war – von vielen kleineren Theorien, bezog ich mich nämlich auf die „Megatheorie“ von Locke und Latham aus 2004, die in etwa so aussieht:

Megatheorie der Motivation

Megatheorie Motivation von Locke und Latham aus 2004

Ich hoffe einfach, dass ich trotzdem genügend Bezug zur Frage bekommen habe und irgendwie bestehe.

Im Gegensatz zu Dienstag, war die Vorbereitung auf Freitag etwas konkreter: Stress. Gleiche Aufgabenstellung, nur zu einem anderen Thema. Ich habe mich auf Stresstheorien und die Effekte von Stress bezogen, wo es eigentlich ziemlich eindeutige Befunde gibt. Statt Klasse, habe ich aber auf Masse gesetzt in der Hoffnung, dass eine Umfangreiche Darstellung ähnlich bewertet wird, wie ein exakter Vergleich von Studien.

Davon abgesehen, ist eigentlich schon wieder Alltag eingekehrt. Montag Volleyball, Freitag Volleyball, zwischendrin ein bisschen lernen, und viel schlafen und essen. Leider ist mir am Anfang der Woche mein Handy kaputtgegangen, welches ich nachher von der Reparatur abholen kann, in der Hoffnung, dass die das irgendwie reparieren können. Eigentlich funktioniert das nämlich super, und ich würde mir meist lieber eine Kamera, als ein neues Handy kaufen. Da werde ich mich aber wohl oder übel mit Lars auch noch mal drüber austauschen müssen – und mein Motorrad alsbald verkaufen, damit ich mir das auch leisten kann. Ich höre schon wie meine herzallerliebste Mutter, ähnlich wie Marco, sagt, was das für ein Schwachsinn ist. DAS IST ABER EIN WEITERER GRUND ES ZU TUN! 😛

Na ja, wie dem auch sei… ich treffe mich morgen mit meinem betreuenden Professor, um ein mögliches Thema für die Masterarbeit zu besprechen. Nadine hat mich mit Kollegen vom Inkubator aus Lüneburg in Verbindung gebracht, die gerade eine Studie zu Belastung am Arbeitsplatz machen und dafür bereits einiges an Daten erhoben haben. Dort dürfte ich sehr gerne mitarbeiten und mich einklinken, brauche aber natürlich erst mal das okay von der Uni hier. Wäre schön, wenn das was wird.

Damit der Eintrag nicht wieder zu lang wird, soll es mit diesem Update dann auch genügen. Ich habe noch ein bisschen was zu tun, auch wenn die Motivation dazu im Keller ist… Also dann, bis bald! 🙂

Ich hoffe es geht meiner Motivation gut dort, wo sie gerade ist

Süßer Koala, der seine Motivation vermisst

 

Ich hoffe es geht meiner Motivation gut dort, wo sie gerade ist

Kategorie: Nottingham, Tagebuch

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