Traumhochzeit in Lüneburg

Veröffentlicht am 28. Juli 2016 von Paule

Hach ja, so langsam verstehe ich, wieso Lars so selten Artikel schreibt. Mir fällt es ja schon ohne Familie schwer, überhaupt produktiv zu werden. Was aber nichts daran ändert, dass das Knipsen echt zum Hobby geworden ist, das ziemlichen Spaß macht und inzwischen auch (meiner Meinung nach) auf einem guten Level angekommen ist – was dazu geführt hat, dass dieses Jahr drei Hochzeiten schon von mir dokumentiert werden sollen. Mega cool!

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Chris n‘ Caro

Nach der Hochzeit einer Kollegin in Dresden, haben vor drei Wochen Christoph und Caro geheiratet. Christoph ist gerade in Wolfsburg als angehender Lehrer unterwegs, sodass wir uns letztes Jahr auf der Strecke nach Lüneburg kennengelernt haben. Jeden Freitag haben wir im letzten Jahr für gute zwei Stunden im Auto gesessen und ordentlich geplaudert. Neben Themen wie portable Nintendos 64, das Sterben der Vögel und weiteren tierischen Fragen, ob es Normen für die automatische Pissoirspülung gibt, welche Autos momentan hip sind und warum er ein Jahr nach der standesamtlichen Hochzeit nochmal kirchlich heiraten will, wurde natürlich auch die Fotografie kurz angeschnitten. Und ehe man sich versah, hatte er doch einen Fotografen und ich einen weiteren Wochenendsjob. Zwei Nerds, die sich gefunden haben.

Am 09. Juli haben er und seine Frau dann auch das kirchliche Ehegelübde abgegeben. Und mei war es schön zu sehen, wie sich eine absolute Traumhochzeit in Lüneburg entfaltet! Christoph und Caro sind beide so cool drauf, mördermäßig entspannt, herzlich, witzig, und schlicht und ergreifend die wohl liebsten Menschen, die ich kenne. So wurde sich erst in der angeblich „hässlichsten“ Kirche Lüneburgs getraut und nachher im Kulturforum mit Freunden, Verwandten und Bekannten gefeiert. Und auch das war einfach nur schön, weil jeder Gast einfach entspannt war! Ähnlich wie das Sommerfest/Besäufnis im Rübenkamp, das ich mir immer gewünscht habe.

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Die fotografische Seite

Aber nun zu den Fotos: vorab haben wir besprochen, dass es keine super gestellten Bilder geben soll. Die beiden haben sich einfach eine Dokumentation des Tages gewünscht, in der die Stimmung der Feier eingefangen wird. Da mir die etwas „gestellteren“ Bilder mit erarbeiteter Belichtung (Blitz, Reflektor, etc.) aber am so langsam meisten Spaß machen, habe ich mir das nicht nehmen lassen. Zum Glück nicht, denn ich bin echt happy mit den Resultaten!

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Nachdem die 1200 entstandenen Bilder auf 650 reduziert wurden, konnten die 100 Favoriten herausgesucht werden. Das Bearbeiten ging dann auch ziemlich schnell – das macht schließlich richtig Spaß. Bei den überbliebenen 550 Fotos, sprich der eigentliche Auftrag der „Dokumentation“, haben dann allerdings doch etwas auf sich warten lassen. Und Heidewitzka, ist das eine Arbeit! Alleine Farbe und Belichtung anzupassen, kann schon so viel Zeit in Anspruch nehmen… die „ach so teuren 2500 Euro, die der Hochzeitsfotograf haben will“ erscheinen mit einem Mal doch gar nicht mehr so viel, wenn man damit seinen Unterhalt verdienen will. Vorbereitung, Absprachen, Equipment, Anfahrt, mindestens 12 Stunden vor Ort, bestimmt nochmal 12 Stunden zum Sortieren und Bearbeiten, alles ins Netz bringen,die Rechnung und einen Artikel/Blogpost schreiben… als Full-Time Job sicher keine dankbare Aufgabe.

Da kann man doch nur sagen, dass es dann umso schöner ist, wenn man zwei tolle Menschen hat, die sich unglaublich über das Resultat freuen und den Tag ein Leben lang in Erinnerung behalten können. Und das macht es zu dem wohl schönsten Hobby der Welt!

Kategorie: Paul, Paul's Fotos, Tagebuch
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2 Kommentare zu “Traumhochzeit in Lüneburg”

  1. Rainer Rotzoll sagt:

    Was soll man sagen,beeindruckend und hoch professionell ; wohl ein Grund, warum das Handwerk „Fotograf“ wohl aussterben wird.

  2. LaMi sagt:

    Respekt! In den Bildern sind schöne Ideen umgesetzt und die Leute auch super aus der Situation heraus festgehalten. Technisch sind die Bilder auch ziemlich toll gemacht. Gefällt mir richtig gut!

    Beim ersten Bild hat Monika vom Weiten als ersten Kommentar abgegeben: „Was hat er denn da für Suppentöpfe fotografiert?“

    Man kann leider einige der Bilder nicht vergrößern. In der Slideshow fehlen die auch. Schätze mal, dass das am Copy-n-paste liegt.

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