Zu Hause ist, wo das Auto steht…

Veröffentlicht am 13. Juni 2015 von Paule

Nun, es ist schon etwas her, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Doch Eines lässt sich nach circa zwei Wochen unterwegs sein sagen: Strom und Internet lassen sich schwerer finden, als eine kalte Dusche und schöne Orte!

Allersee mit Booten

Zu Hause…

Ja, „zu Hause“ lässt sich inzwischen recht schwer definieren. Die Woche hat 168 Stunden, 116 Stunden bin ich davon in Wolfsburg, 38 Stunden an Nordsee, Ostsee, oder sonstwo, 8 Stunden auf dem Weg, und den Rest zu Hause. Also nicht sehr viel. Ungefähr. Mal mehr, mal weniger. Und wir sind schon in der dritten Woche…

AAAaaaaber dafür gibt es viel schönes Zeugs zu erleben! Dinge, die ich ohne mein Riesenbaby wahrscheinlich nicht erlebt hätte…

 

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WOB

Das Schöne an einem eigenen Auto ist, dass man nicht auf ein Taxi angewiesen ist – auch, wenn ein Hotel als Alternative vielleicht komfortabler wäre. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich die spontanen Touren in die Stadt und das, wodurch sich so einiges ergibt:

  • Die Leichtathletik beim VfL, wo man den ein oder anderen Athleten bereits einige Jahre kennt.
  • Den Kraftraum beim VfL, in dem man direkt zum Judo eingeladen wird…
  • … und wo es trotz ‚Du tust Dir schon nicht weh, wir sind hier beim Judo‘ ein blaues Auge, eine blaue Wange, einen blauen Daumen und zwei hautbefreite Fingerkuppen inklusive gibt.
  • Die Damen, die sich auf meinem bisherigen Lieblingsparkplatz zum Kniffeln unter LED-Lampen setzen.
  • Die Autostadt, wo die Aussicht nicht immer die schönste ist.
  • Und und und…

 

Kniffel Autostadt-Wolfsburg-1 Autostadt-Wolfsburg-2

 

Autostadt Strom

Die Arbeit bleibt spannend, die Rollen ändert sich täglich, der Mehrwert wächst, aber leider auch… die Arbeitszeit. Noch ist es human (und wird es hoffentlich auch weiterhin bleiben), die Lernkurve ist recht groß, also gibt es nicht so viel, worüber man sich beschweren kann.

Eine Dusche findet sich beim Sport, fließend Wasser im Werk, ein Schlafplatz im Auto, alles ziemlich entspannt, wenn man es ein bisschen locker nimmt. Das ‚schon recht spartanisch‚ von einem Kollegen werte ich einfach mal als subjektiv.

Das Problem, das sich momentan noch auftut, ist der Strom bzw. das Internet. Bislang konnte ich mich mit WLan Hotspot und Surfstick über Wasser halten, aber ohne 240V Steckdose im Auto, ist das mit dem Laptop schon mal fast gegessen. So wird McDonalds einmal zur Mitte der Woche angesteuert, um die Geräte mit Strom zu versorgen und um Datenmengen durch’s Netz zu schicken. Wie jetzt gerade auch…

 

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WOCHENENDEEE

Am Wochenende passiert dann in der Regel auch so einiges. Meist in der Nähe der Ostsee. Wie auch letztes Wochenende, wo Christian und ich ins schöne Bonnhagen eingeladen wurden.

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In Bonnhagen gab es eine Geburtstags- bzw. Sommerfeier ganz nach meinem Geschmack: Viele nette Leute, alle gechillt und anspruchslos, viel Bier den ganzen Tag und die ganze Nacht, eine Sauna, einen Pool, einen Fluss, ein Spanferkel, und und und…

 

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Das Fest ließ wirklich nichts zu wünschen übrig – Genau so, wie ich es mir für ein Fest im Rübenkamp vorgestellt habe! Alle haben sich bestens verstanden, (fast) jeder hat mit Scheiße gebaut, jeder hat mit Aufräumen geholfen, geschlafen wurde, wo man es noch hingeschafft hat und so war es eine echt entspannte Runde. Noch mehr Menschen, die man kennengelernt hat…

 

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Sie läuft

Ja, die Zeit, sie läuft. Mit einem geregelten Tagesablauf, bei dem weniger als eine Hand voll Stunden für sich selber bleiben, rast die Zeit dahin. Addiert man noch etwas Schlafmangel, dann gibt es unter’m Strich ein ziemlich surreales Gefühl. Auch irgendwie schön. Mal sehen, wie lange es so bleibt!

 

 

Kategorie: Paul, Tagebuch
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