Audio aufnehmen mit dem Rode SmartLav+

Veröffentlicht am 29. Oktober 2015 von Paule

Heute habe ich mich seit langem mal wieder an ein Video getraut… kein super Ding, aber hoffentlich informativ für alle, die ähnlich wie wir, hobbymäßig Videos machen. Für alle, die sich nicht für Video/Audio/Technik interessieren: Ihr braucht das Video nicht anschauen!

Überlegungen

Bei den alten Videos hat mich häufig genervt, dass der Sound der Canon 70D so schlecht ist. Alles, was ich irgendwie an Mikrofonen rumliegen hatte, hat es nicht besser gemacht. Davon abgesehen, ist so ein Tischmikro nicht sonderlich behilflich, wenn man unterwegs ist. Also gab es vor kurzem das Rode SmartLav+ Mikro, das einem das Leben etwas leichter machen soll. Mischer und Co fallen also weg, was nicht nur die Komplexität, sondern auch den Preis senkt.

Das schöne daran ist, dass es ganz simpel mit dem Smartphone funktioniert. Für iPhones bietet Rode die App Rode Rec an, für die man knappe 6 Euro löhnen muss. Für den Preis und die wenigen Features gibt es nur mangelhafte Bewertungen – da ich es selber nicht getestet habe, kann ich dazu nichts sagen.

Neben der eigenen Software vom Hersteller, gibt es natürlich reichlich Dritte, die ähnliches anbieten. Da ich überwiegend auf Android unterwegs bin, hat sich die App RecForge II Pro angeboten. Die Bedienung ist recht intuitiv, die Dateien lassen sich aus der App raus mit dem PC teilen, und mehr brauche ich eigentlich nicht – Bearbeitung auf dem Handy steht dabei in zweiter Reihe.

 

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Auspacken

Das Mikrofon kommt in einer schönen Lederhülle mit Gebrauchsanweisung, T-Shirt Clip und Klettband zum Festmachen des Kabels. Rode ist für seine Qualität bekannt und, auch das vergleichsweise günstige Mikro, spiegelt das wider. Die Kabellänge von 1,50m ist ideal für die Aufnahmen ins Smartphone, bei direktem Eingang in die Kamera könnte es hingegen etwas länger sein. Der Windschutz ist direkt am Mikrofon verbaut und macht einen soliden Eindruck. Über T-Shirt Clip kann ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts sagen.

 

Erster Test

Es sei gesagt, dass sich mein Audio-Technik-Wissen auf einer 10er-Skala bei ungefähr einer 2 einreiht. Ohne mich damit lange beschäftigt zu haben, lassen sich also nur erste Eindrücke geben.

Nachdem das gesagt ist, hatte ich mir „aus der Box“ ein wenig mehr erwartet. Womöglich aufgrund von Bedienfehlern und aufgedrehtem Kabel, rauscht das Mikro und hört sich blechern an. Nichts, was man im Nachgang nicht verbessern könnte, aber ähnlich wie bei Fotos, sollte man, sofern möglich, das Beste aus der direkten Aufnahme machen. Dies werden wahrscheinlich Bedienfehler meinerseits sein und würde sich erst in Tests nach weiteren Videos klären.

 

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Fazit

Der Ton ist nichtsdestotrotz besser als der, der Canon 70D, wenn man sie rund einen Meter entfernt hält. Die Sony a7ii scheint ein besseres Mikrofon verbaut zu haben, aber auch die Nähe zum Mikro trägt deutlich zur Qualität bei. Da ich in diesem speziellen Fall direkt an der Kamera gesessen habe, hat sie schönen klaren Sound wiedergegeben.

 

 

Ich freue mich auf jeden Fall, ein neues Spielzeug gefunden zu haben und mich erneut in die Unwissenheit zu stürzen. Klar ist, dass Video VIEL mehr Zeit als nur Fotos in Anspruch nehmen. Verbunden mit einem Blogpost, lässt sich das wahrscheinlich deswegen nur begrenzt in regelmäßigen Abständen umsetzen. Die Ideen sind dennoch da und warten auf die Umsetzung.

LG

P

Kategorie: Kamera und Co, Wissenswert
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