Tag 66 & 67 vom polyphasischen Schlafexperiment – Zu Hause

Veröffentlicht am 18. September 2014 von Paule

Hach, so viel Veränderung!

Dienstag und Mittwoch waren nochmal anstrengend und ungewohnt. Montag und Dienstag war ich knapp 30 Stunden auf den Beinen, bevor der erste erholsame Schlaf möglich war. Die 10 Minuten vor der Abfahrt bei Sven und Julia, schreckliche fünf Minuten im Bus nach London und ein paar Minuten im Flugzeug waren da einfach nicht ausreichend. Da war es kein Wunder, dass es dann 11 Stunden waren, als ich seit geraumer Zeit das erste Mal wieder im Bett gelegen habe.

Witzig ist dennoch, was gerade bei einem Gespräch mit Nadine deutlich geworden ist: Man kann sich so schnell an andere Gegebenheiten gewöhnen, sodass ich jetzt die letzten Tage nicht wirklich wusste, wie ich mich im Bett hinlegen soll (wie häufig auch bei Kriegsgefangenen in Filmen gesehen). Die vier Stühle hatten das in den letzten Wochen einfach vorgegeben und war auch nach dem dritten, vierten Mal Schlafen nicht mehr unangenehm. Ebenso wenig der Teppich bei Sven und Julia. Nadines Worte haben es da ganz gut auf den Punkt gebracht: „Schon komisch, wie es besonders in asiatischen Ländern ja ganz normal ist, mittags mit dem Kopf auf dem Tisch oder auf dem Boden für eine Stunde die Augen zu zu machen. Und wir in unserem Kulturkreis denken, dass das möglichst weiche Bett der Königsweg ist…“. Definitiv eine Erfahrung, die man so machen kann. Oder vielleicht auch sollte?

Die letzten Schlafphasen waren natürlich dann nicht so nötig und erholsam wie gewohnt. Kopfkino und zu viel Schlaf haben wahrscheinlich dazu geführt, dass das Einschlafen schwierig fiel. Es wird sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen zeigen, wie es sich entwickelt. Bis dahin gucken wir mal…

 

Und für die Lesefaulen gibt es das Ganze noch mal im Video ↓↓↓ .


Kategorie: Schlafen

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