Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Tag 45 & 46 vom polyphasischen Schlafexperiment

Veröffentlicht am 28. August 2014 von Paule

Und weiter geht’s…

 

Am Dienstag fiel etwas schwer aufzustehen… Wir hatten den Abend zuvor in Svens Geburtstag gefeiert und auch wenn es mir ziemlich gut ging, war es mir am Morgen etwas flau. Gegen 3 Uhr nachts hatte ich auch eine kurze Tiefphase, die aber mit etwas Entspannung von 15 Minuten zumindest kurzfristig verflogen war.

Der Tag selber war dann so la la. Das Hirn wollte nicht so funktionieren: Das Artikelschreiben ging nicht wirklich von der Hand, ständig ist der roten Faden verloren gegangen und der Appetit war sich unschlüssig, ob er kommen soll oder nicht.

Abends war dann wieder alles in bester Ordnung. Wir waren mit der Truppe für den Geburtstag bei einem netten Asiaten, der von vorne bis hinten alles richtig gut gemacht hat. Zurück in der Bibliothek war ich noch immer nicht so richtig müde und bin dann erst nach 10 Stunden der Wachphase auf die Matte gegangen. Aber auch das war gut auszuhalten.

Der Mittwoch war wohl so, wie so ein polyphasischer Tag läuft. Alle Wachphasen (bis auf eine verkürze auf 3.5 Stunden), waren echt gut. Zudem fällt das Prokrastinieren inzwischen schwer. Das Internet habe ich, so glaube ich, schon leer gesurft und es kommt nicht schnell genug Inhalt hinzu, sodass es fast schon langweilig wird. Also der Start der Masterarbeit kommt unausweichlich näher!

 

Zusammenfassung

Ich habe ein Mal versucht, mir einen Wecker zu stellen. Um nicht alle mit MarcosHallo man Paul!“ zu erschrecken, habe ich die Lautstärke etwas herunter gestellt. Wie schon einige Male zuvor, hat es etwas länger gedauert, bis ich ihn gehört habe (10 Minuten). Also ist das in der Öffentlichkeit definitiv keine Option und ich muss mich weiterhin auf den Körper verlassen. Momentan reichen 30-45 Minuten, bevor ich von selbst aufwache. Vielleicht hat sich der Jetlag schon gelegt… (;

Sonst funktioniert die derzeitige Lösung echt super! Wenn ich mag, darf ich bei Sven und Julia duschen und meine Klamotten parken, was eine riesige Erleichterung ist. Dazu werde ich königlich versorgt – ständig wird gefragt, ob alles in Ordnung ist, etwas getan, oder sonst etwas angeboten werden kann. Was braucht man sonst noch?!

Ich scheine aber auch nicht der Einzige zu sein, der einen Teil der Hygiene in die Uni verlegt. Beim Zähneputzen ist mir dieser Kautz über den Weg gelaufen, der sich erstmal gemütlich die Füße gewaschen hat. So weit ist es dann bei mir doch noch nicht…

Füße waschen

 

Und für die Lesefaulen gibt es das Ganze noch mal im Video ↓↓↓


Kategorie: Schlafen

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